Duftende Seife ohne allergische Reaktionen

Kaum zu glauben, aber ich habe eine wohlriechende Seife gefunden, die KEINE allergisierenden Duftstoffe enthält. Angeboten wird sie von der Firma Mossmed (www.mossmed.de)

Entdeckt habe ich die Seifen nicht im Bio-Laden, sondern im Supermarkt um die Ecke. Es gibt diese Seifen in verschiedenen Duft-Richtungen: Angenehm herb riecht zum Beispiel „African Black Soap“, die „Englische Rose“ ist blumig und der „Dünentraum“ eher frisch und mineralisch. Die Seifen sind nicht ganz billig und kosten so um die 9 Euro.

Fazit: Eine echte Alternative für Duftstoff-Allergiker! Milder Duft, keine allergisierenden Inhaltsstoffe und sehr dekorativ im Badezimmer. Natürlich sollte Seife aber nur zurückhaltend verwendet werden, weil sie einen pH-Wert hat, der deutlich über dem des Säureschutzmantels der Haut liegt. 

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Weiß, weißer – mineralischer Lichtschutzfaktor

Weiß, weißer – mineralischer Lichtschutzfaktor! Ab sofort verwende ich Lichtschutzfaktor mit mineralischem Filter.

Als mineralische Filter empfohlen werden Titaniumdioxid und Zinkoxid (INCI: Titanium Diodixde, Zinc Oxide). Sie sorgen dafür, dass das Sonnenlicht auf der Haut reflektiert wird. Das kann man sich sehr gut vorstellen, wenn man nach dem Eincremen den weißen Belag auf den Händen sieht, der gründlich abgewaschen werden sollte.

Ansonsten ist der Vorteil von mineralischem LSF: Er macht keine Flecken auf der Kleidung. Mein derzeitiger Favorit ist von Avène, heißt „Creme minerale sans parfum“ und hat LSF 50. Auch von Paulas Choice gibt es ein gutes Produkt namens „Skin recovery“ mit LSF 50, allerdings ist es deutlich teurer als die Creme von Avène.

Ein neuer Sonnenschutz ohne Verfärbungen – wirklich?

Gestern im Supermarkt. Im Regal entdecke ich eine neue Sonnencreme von Nivea mit „Kleiderschutz“ – also ohne Verfärbungen auf den Klamotten. Klingt gut und vielversprechend.

Nur leider kommt die neue Sonnencreme für Allergiker nicht infrage, denn sie enthält die üblichen Verdächtigen: Coumarin, Citronellol, Linalool, Limonene.

Aber: Wenn ein Hersteller wie Nivea tatsächlich Sonnencreme ohne Verfärbungen hinbekommt, dann können es andere wie Paula’s Choice vielleicht ja auch. Ich werde nachsehen im Online-Shop!

Ein echtes Luxusproblem

Am Freitag halte ich zum zweiten Mal den Vortrag über Kosmetik und Kontaktallergene / Duftstoffe. Als ich das Thema bei verschiedenen Institutionen (VHS und andere) vorgestellt habe, gab es wie gesagt einige interessante Reaktionen. Zum Beispiel auch diese hier: Kosmetik und Kontaktallergene? Das ist doch ein Nischenthema. Ein Luxusproblem! Wir haben hier in unserer Institution viele superwichtige kulturelle / soziale / berufliche Themen!

Okay: Ja, es stimmt, das sind alles gute und wichtige Themen. Geantwortet habe ich auf solche Reaktionen aber etwas anderes. Nämlich das: Zeigen Sie mir einen sozial Benachteiligten – ein Mobbing-Opfer – ein ADHS-Kind – einen Vegetarier – einen Experten für interkulturelle Kommunikation, der/die sich NICHT täglich eincremt. Zeigen Sie mir die Person – arm oder reich, Mann oder Frau, alt oder jung, dick oder dünn, Migrant oder Nicht-Migrant – die sich NICHT regelmäßig die Haare wäscht und NICHT ihre Klamotten in die Waschmaschine steckt.

Zeigen Sie mir den Experten für interkulturelle Kommunikation, der sich NIE wäscht und eincremt, und ich habe die Wette verloren und spendiere einen großen Eisbecher mit ganz viel Sahne, Erdbeeren und Schokoladen-Soße 😉

Kosmetik mit Kontaktallergenen, die sehr, sehr viele Menschen bedenkenlos verwenden, weil sie die Inhaltsstoffe nicht genau kennen, ist kein Nischenthema und auch kein Luxusproblem.

Mein erster Vortrag! Von Frauen für Frauen …

Ich freue mich total auf meinen ersten Vortrag! Zusammen mit einer befreundeten Kosmetikerin werde ich am 10. Februar, 19 Uhr, in Bremen beim Deutschen Hausfrauenbund über die Duftstoffallergie sprechen.

Ich freue mich, denn dort werden Frauen ausgebildet, die in Kitas arbeiten und ihr Wissen auch an Mütter weitergeben können. Wer Zeit, Lust und die Möglichkeit hat zu kommen: Anmeldung unter info@dhb-bremen.de, der Eintritt kostet 5 Euro und die Adresse lautet Am Neuen Markt 14.

Weitere Frauennetzwerke sind bereits kontaktiert, Pressemitteilungen an die regionalen Medien verschickt – ich bin gespannt! Natürlich ist mir klar, dass auch Männer von dieser Allergie betroffen sind – aber 90 Prozent sind nun einmal Frauen, deshalb habe ich die Frauennetzwerke in den Fokus genommen …

Hyaluron hilft gegen raue Winternasen


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ch habe eine neue Option gegen ausgetrocknete Winterhaut gefunden: Hyaluron! Das ist jetzt keine echte Überraschung. Klar, Hyaluron führt der Haut Feuchtigkeit zu.

Aber dieser Wirkstoff – konzentriert in Produkten ohne Duftstoffe von Firmen wie Siriderma oder Skinceuticals (beides aus der Apotheke) – wirkt auch besonders gut, wenn die Nase rau wird. Dafür hatte ich bisher eher fetthaltige Cremes verwendet.

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Ich habe sowieso sehr trockene Haut. Im Winter, wenn die Heizung läuft, wird es noch schlimmer. Im Gesicht, vor allem auf den Wangen, habe ich teilweise richtig rote und schorfige Stellen. Auch an der Nase, wo die warme Atemluft auf die trockene und kalte Luft trifft, ist die Haut oft gerötet und schuppig.

Kurz und gut: Bisher habe ich versucht, das Problem mit einer besonders fetthaltigen Creme in den Griff zu bekommen. Das klappte nicht besonders gut. Mit Hyaluron-Produkten funktioniert es dagegen super. Die Haut wird weich, die schorfigen Stellen verschwinden und die Nase tut nicht mehr weh. Dann noch eine fetthaltige Creme drüber (natürlich auch ohne Duftstoffe, z. B. Balea ultra sensitiv), um den Effekt zu verstärken, und die „Nasen-Reparatur“ ist perfekt.

Die Äpfel aus dem Garten mosten

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Wir haben im Garten einen schönen alten Apfelbaum. Er hat einen klangvollen Namen: „Geheimrat Dr. Oldenburg“ heißt die Sorte.

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Nur leider habe ich wie viele Allergiker mehrere Unverträglichkeiten und zwar auch gegen rohe Äpfel. Die Lösung heißt: Mosten!

Wir haben in diesem Jahr 40 Kilo Äpfel geerntet, die wir vom Baum geschüttelt haben. Das ist die beste Methode, denn der „Geheimrat“, der schon ziemlich betagt ist, ist auch sehr hoch: Ungefähr 4 Meter. Also setze ich einen Fahrradhelm auf (als Schutz vor tieffliegenden Äpfeln), steige auf die Leiter und schüttele die Äste mit einer Harke, die an einem Teleskop-Stock befestigt ist.

Dann sind wir zur Mosterei gefahren, in der man den eigenen Saft mit nach Hause nehmen kann, und jetzt haben wir 30 Liter super-leckeren, süß-sauren Apfelsaft. Und das Beste daran: Der Saft schmeckt natürlich genau so, wie die Äpfel im Garten  🙂