Apfelsaft aus dem eigenen Garten

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Liebe Mit-Allergiker,

wir haben in unserem Garten einen schönen alten Apfelbaum. Er hat einen klangvollen Namen: „Geheimrat Dr. Oldenburg“ heißt die Sorte und sieht auch sehr dekorativ aus.

Wir haben in diesem Jahr 40 Kilo Äpfel geerntet, die wir vom Baum geschüttelt haben. Das ist die beste Methode, denn der „Geheimrat“, der schon ziemlich betagt ist, ist auch sehr hoch: Ungefähr 4 Meter. Also setze ich einen Fahrradhelm auf (als Schutz vor tieffliegenden Äpfeln), steige auf die Leiter und schüttele die Äste mit einer Harke, die an einem „Gardena“-Teleskop-Stock befestigt ist.img_1494

Dann sind wir zur Mosterei gefahren, in der man den eigenen Saft mit nach Hause nehmen kann, und jetzt haben wir 30 Liter super-leckeren, süß-sauren Apfelsaft.

Was das alles mit einer Allergie zu tun hat? Eigentlich nichts. Außer, dass ich von rohen Äpfeln (und Karotten und Haselnüssen) oft Pusteln an den Lippen bekomme. Deshalb haben wir einige Jahre nicht viel gemacht mit unseren Äpfeln. Ab und zu Apfelkuchen  – den Rest haben wir den Eichhörnchen, Amseln und Meisen überlassen.

Bis wir auf die Idee mit dem Saft gekommen sind. Viele Allergiker haben mit gekochten Äpfeln und Karotten keine Probleme. Das gilt auch für den Saft, der beim Mosten ziemlich heiß wird. Und das Beste daran: Der Saft schmeckt natürlich genau so, wie die Äpfel in unserem Garten  🙂

Sonnige Grüße an diesem schönen Herbsttag,

Eure Coco

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