Hyaluron hilft gegen raue Winternasen


rotenase1Liebe Leser/innen dieses Blogs,

ich habe eine neue Option gegen ausgetrocknete Winterhaut gefunden: Hyaluron! Das ist jetzt keine echte Überraschung. Klar, Hyaluron führt der Haut Feuchtigkeit zu.

Aber dieser Wirkstoff – konzentriert in Produkten ohne Duftstoffe von Firmen wie Siriderma oder Skinceuticals (beides aus der Apotheke) – wirkt auch besonders gut, wenn die Nase rau wird. Dafür hatte ich bisher eher fetthaltige Cremes verwendet.

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Ich habe sowieso sehr trockene Haut. Im Winter, wenn die Heizung läuft, wird es noch schlimmer. Im Gesicht, vor allem auf den Wangen, habe ich teilweise richtig rote und schorfige Stellen. Auch an der Nase, wo die warme Atemluft auf die trockene und kalte Luft trifft, ist die Haut oft gerötet und schuppig. Das kann durchaus unangenehm sein, weil es „ziept“.

Kurz und gut: Bisher habe ich versucht, das Problem mit einer besonders fetthaltigen Creme in den Griff zu bekommen. Das klappte nicht besonders gut. Mit Hyaluron-Produkten funktioniert es dagegen super. Die Haut wird weich, die schorfigen Stellen verschwinden und die Nase tut nicht mehr weh. Dann noch eine fetthaltige Creme drüber (natürlich auch ohne Duftstoffe, z. B. Balea ultra sensitiv), um den Effekt zu verstärken, und die „Nasen-Reparatur“ ist perfekt.

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten!

wünscht Euch Coco

Samstags-Shopping in der Apotheke

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Liebe Mit-Allergiker,

hier kommt die Ausbeute meines heutigen Shopping-Nachmittags, den ich unter anderem in der Apotheke verbracht habe: Haarspülung von Siriderma und ein Make-up-Entferner von Avène. 

Die Haarspülung kenne ich schon gut. Ich finde sie besser für meine trockenen Haare als die Spülung von Neutrale Produkte, nach dem Waschen im Haar irgendwie zu schwer und cremig ist.

Der Make-up-Entferner von Avène muss sich erst noch bewähren. Mal schauen. Die INCI-Liste sieht auf jeden Fall sehr gut aus und die Konsistenz ist angenehm, ganz leicht gel-artig.

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Per Post ist in dieser Woche auch ein neuer Lipgloss von Paulas Choice angekommen. Das Besondere daran ist, dass er einen hohen Lichtschutzfaktor hat und dass die Firma nach eigenen Angaben keine Tierversuche macht. Ansonsten habe ich bisher einen schönen Lipgloss von Chanel, der super funktioniert und keine Duftstoffe enthält. Der französische Luxuswaren-Konzern wirbt zwar nicht damit, Produkte für Allergiker herzustellen. Aber beim Lipgloss geben sie sich offensichtlich Mühe – ich habe damit jedenfalls null Probleme. Der einzige Unterschied ist, dass er keinen Lichtschutzfaktor hat – und natürlich das Thema Tierversuche.

Ein schönes Wochenende!

wünscht Coco

Tierische Testerin: Bericht aus dem Zahnlabor, Teil 2

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Liebe Leser/innen,

auf der Suche nach einer Zahnpasta, die für Allergiker geeignet ist, konnte ich diesmal eine erfahrene Testerin gewinnen: Eni. Eni ist ein „Besuchshund“. Sie gehört einer Freundin und war am Wochenende bei uns. Sie ist charmant und kommunikativ, kann aber auch eigenwillig sein. Normalerweise testet Eni Lebensmittel, die versehentlich frei herumliegen, immer direkt vor Ort in der Küche oder im Wohnzimmer. Trotzdem hat sie sich zum Zahnpasta-Test inklusive Fotoshooting „breitschlagen“ lassen – dank diverser Leckerlis in Form von Hundekuchen.

Wie man sieht, nimmt Eni hier Witterung auf zu meiner derzeit favorisierten Zahnpasta: Parodontax. Bei Parodontax bin ich gelandet, weil die Versuche mit Elmex Sensitiv und Elmex mentholfrei leider nicht erfolgreich waren. Diese Zahncremes sind zwar sanft zu Lippen und Mundwinkeln. Aber wenn man Kronen hat, reinigen sie das Zahnfleisch nicht effektiv genug – Zahnfleischbluten ist die Folge.

Zuvor hatte ich mit Sensodyne Repair & Protect geputzt. Das Zahnfleischbluten war weg, aber ich bekam ziemlich rissige Mundwinkel. Die Paste enthält nämlich Sodium Lauryl Sulfat, ein Tensid, das für Schaum und Reinigung sorgt und das in vielen Shampoos und Duschgels eingesetzt wird. Sodium Lauryl Sulfat ist dafür bekannt, dass es allergische Reaktionen auslösen kann. Deshalb habe ich nach einer Zahnpasta ohne Sodium Lauryl Sulfat gesucht und Parodontax gefunden.quinta2

Also: Parodontax schäumt nicht und schmeckt auch nicht lecker, sondern irgendwie nach Lakritz. Aber ehrlich gesagt: Wenn ich eine Zahnpasta finde, die Zahnfleischbluten verhindert UND für glatte Lippen ohne Schorf und ohne eingerissene Mundwinkel sorgt, dann kann die Paste von mir aus auch nach grüner Seife schmecken 😉

Eni sieht das natürlich anders: Für sie muss es lecker sein. Sie bevorzugt schmackhafte Wurststücke, Äpfel oder Frolics. Parodontax fand sie geschmacklich nicht so interessant. Und natürlich sieht sie sich als ernsthafte Testerin und nicht als albernes Zahnpasta-Modell mit Blendax-Lächeln. Eni ist der seriöse Typ. Ihr Fazit: Glückliche Hunde putzen mit Parodontax!

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Bisher funktioniert es jedenfalls ziemlich gut. 

Fortsetzung folgt!

Eure Coco

Apfelsaft aus dem eigenen Garten

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Liebe Mit-Allergiker,

wir haben in unserem Garten einen schönen alten Apfelbaum. Er hat einen klangvollen Namen: „Geheimrat Dr. Oldenburg“ heißt die Sorte und sieht auch sehr dekorativ aus.

Wir haben in diesem Jahr 40 Kilo Äpfel geerntet, die wir vom Baum geschüttelt haben. Das ist die beste Methode, denn der „Geheimrat“, der schon ziemlich betagt ist, ist auch sehr hoch: Ungefähr 4 Meter. Also setze ich einen Fahrradhelm auf (als Schutz vor tieffliegenden Äpfeln), steige auf die Leiter und schüttele die Äste mit einer Harke, die an einem „Gardena“-Teleskop-Stock befestigt ist.img_1494

Dann sind wir zur Mosterei gefahren, in der man den eigenen Saft mit nach Hause nehmen kann, und jetzt haben wir 30 Liter super-leckeren, süß-sauren Apfelsaft.

Was das alles mit einer Allergie zu tun hat? Eigentlich nichts. Außer, dass ich von rohen Äpfeln (und Karotten und Haselnüssen) oft Pusteln an den Lippen bekomme. Deshalb haben wir einige Jahre nicht viel gemacht mit unseren Äpfeln. Ab und zu Apfelkuchen  – den Rest haben wir den Eichhörnchen, Amseln und Meisen überlassen.

Bis wir auf die Idee mit dem Saft gekommen sind. Viele Allergiker haben mit gekochten Äpfeln und Karotten keine Probleme. Das gilt auch für den Saft, der beim Mosten ziemlich heiß wird. Und das Beste daran: Der Saft schmeckt natürlich genau so, wie die Äpfel in unserem Garten  🙂

Sonnige Grüße an diesem schönen Herbsttag,

Eure Coco

Lächeln! Der aktuelle Bericht aus dem Zahnlabor

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Liebe Duftstoffallergiker,

die Suche nach der richtigen Zahnpasta für Allergiker ist nicht einfach. Hautpflege funktioniert gut, Haarpflege auch. Wasch- und Putzmittel für Allergiker: Mit ein bisschen Übung kein Thema.

Bei Zahnpasta ist das Problem: Sie soll die Bakterien wegmachen und zwar richtig kräftig. Denn sonst droht Zahnfleischbluten. Und das kann ziemlich unangenehm werden, wenn man hier und da eine Krone hat und das Zahnfleisch schnell empfindlich reagiert. Nur: eine Reinigung mit scharfen Zusatzstoffen enthält oft auch Duftstoffe – und das greift die Lippen an und macht Risse in den Mundwinkeln. Klingt banal, ist aber auf Dauer sehr unangenehm. Allergiker können dann zwischen zwei Übeln wählen: Zahnfleischbluten oder dauerhaft schorfige Lippen? Beides nicht toll.

Die Lösung, so schien es: Das vegane Zahngel von Lavera mit Meersalz und Karvonöl, also eine Art Kümmel-Öl. Schmeckt aromatisch und reinigt gut – aber nicht gut genug. Nach einigen Wochen zeigte sich: An den Kronen reichte die antibakterielle Wirkung nicht aus – heftiges Zahnfleischbluten war die Folge.

Also bin ich auf Sensodyne repair + protect umgestiegen (unten auf dem Foto). Es funktionierte eine Weile ganz gut, das Zahnfleischbluten war weg. Nur: Die Lippen reagierten nach einiger Zeit auf den Duftstoff Limonene und das sah nicht besonders toll aus und wurde mit jedem Putz-Vorgang schlimmer. 

Jetzt probiere ich eine neue Zahncreme aus. Mein derzeitiger Favorit ist Elmex mentholfrei. Die Tube hat einen orangen Schriftzug, der ein bisschen an die 1980er erinnert. Die Zahnpasta schmeckt etwas süß, nach Bananeneis oder so – nicht gerade der typische Zahnpasta-Geschmack.

Mal sehen, ob die neue Zahnpasta das passende Ergebnis liefert – Zähne ohne Zahnfleischbluten UND glatte Lippen.

Die Fortsetzung aus dem Zahnlabor folgt! Eure Coco

PS. Nette und nicht ganz ernst gemeinte Storys findet man in dem „Reiseführer“: „Molwanien – Land des schadhaften Lächelns“ 😉

 

Anti-Aging funktioniert nur mit Lichtschutzfaktor

Liebe Mit-Allergiker,

eigentlich muss ich sagen: Ich ärgere mich fast, dass ich die Allergie nicht schon früher bekommen habe. Das klingt absurd, aber durch die Allergie beschäftige ich mich intensiv mit Hautpflege. Und mittlerweile weiß ich ziemlich genau, was ich will: Keine Duftstoffe, keinen Alkohol, der die Haut austrocknet, keine Tierversuche und wirksame Inhaltsstoffe wie Hyaluron oder Retinol. Und vor allem: Lichtschutzfaktor. Ohne Lichtschutzfaktor 50 auf dem Gesicht und auf dem Hals gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Das ist mit Abstand der wichtigste Anti-Aging-Faktor.

Wenn ich das alles schon vor 10 oder 20 Jahren gewusst hätte, hätte meine Haut sich bestimmt gefreut und weniger Fältchen bekommen! Naja, hätte, hätte, Fahrradkette.

Umso erstaunlicher finde ich, was in Apotheken für teuer Geld verkauft wird: eine neue Pflege von Vichy namens „Slow Age“. Sie soll die Hautalterung verzögern und ist für „sensible Haut geeignet“. Sie enthält keinen ausgewiesenen Lichtschutzfaktor, dafür aber Parfüm und irgendeine chinesische Wurzel und kostet stolze 46 Euro für 100 Milliliter.

Ich sach mal: Die Kosmetik-Industrie ist wirklich kreativ und denen ist auch nix peinlich, denn irgendwie merkt’s ja keiner. Die Verpackung ist schick, der Name klingt gut und die Apothekerinnen, die es eigentlich besser wissen könnten, spielen bei dem ganzen Zauber mit. Wirklich erstaunlich.

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Eure Coco und postet noch zwei Bilder vom schönen Gardasee

(tolles Wetter, tolles Essen, super Baden!)

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Nie wieder Nivea!

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Geneigte Leser/innen dieses Blogs!

Ich freue mich, wenn ich wieder mal ein tolles Produkt entdeckt habe, das die Haut ohne Duftstoffe super pflegt. Diese Creme habe ich im Internet entdeckt. Im Drogeriemarkt, wo es die Creme gibt (dm), musste ich ein wenig suchen, irgendwo unten rechts im Regal, die Verkäuferin kannte mein neuestes Schätzchen nicht – egal.

Wenn ich im Drogeriemarkt vor dem Regal stehe und suche, bin ich immer wieder erschüttert, wenn ein paar Meter weiter zwei Frauen stehen, die diverse Cremes, Bodylotions und Shampoos gemeinsam begutachten und sich darüber freuen, „wie gut die riechen“. Und die alle möglichen Probierpackungen gemeinsam durchtesten und am Ende mit dem Produkt davonziehen, das „am besten riecht“. Oder die sich darüber freuen, dass Nivea jetzt sogar ein Parfüm mit dem typischen Nivea-Duft anbietet. 

Also: Balea ultra sensitiv riecht nicht und soweit ich das beurteilen kann, ist das eine gute und günstige Feuchtigkeitscreme fürs Gesicht. Sie fühlt sich gut an, zieht schnell ein, passt in die Handtasche und kostet drei Euro irgendwas. Und die Creme wird sogar vom Deutschen Allergikerbund empfohlen – was will man mehr?

Die Verpackung ist praktisch und hat eine kleine Öffnung, was bekanntlich dafür sorgt, dass die Inhaltsstoffe sich besser und länger halten.

Einfach mal ausprobieren – es gibt immer mehr Hersteller, die wirklich gute Hautpflege anbieten. Nicht nur in der Apotheke.

Eure Coco