Dachschaden?!

 

Wer eine Duftstoff-Allergie hat, gilt als Exot. Jemand, der irgendwie ein bisschen komisch ist.  Viele finden es suspekt, wenn man allergisch reagiert auf Dinge, die überall positiv beworben wie zum Beispiel Raumdüfte, Parfüm oder duftende Bettwäsche. Dabei gibt es in Deutschland laut DAAB tatsächlich eine Million Duftstoffallergiker (Neurodermitis: 4 Millionen).

Mittlerweile sehe ich diese Klischees mit Humor. Und letzte Woche habe ich in einem Geschenke-Laden diese Postkarte gefunden, die irgendwie dazu passt. Mein Dachschaden besteht natürlich in der Fixierung auf Duftstoffe. Sterne kann ich zwar nicht sehen, aber mit den Inhaltsstoffen von Kosmetik kenne ich mich jetzt ziemlich gut aus 🙂 

Tatsache ist auf jeden Fall, dass die Allergie den Alltag grundlegend ändert und manchmal auch mehr, als einem lieb sein kann. Ich habe eine Putzfrau kennengelernt, deren Beziehung – unter anderem – deswegen in die Brüche gegangen ist. Dass sie als Reinigungskraft eine Duftstoffallergie hat, passt ins Bild, denn Berufsgruppen wie Reinigungskräfte und Friseure gehören zu den Risikogruppen. Ihr Ex-Freund fand aber, das sei ihr Problem und hatte keine Lust, sich umzustellen.

Nur: Es gibt keinen anderen Weg als die Allergen-Karenz. Man muss die Duftstoffe konsequent von der Haut verbannen. Denn eine ursächliche Therapie gibt es nicht.

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